Schöggl Optik

Tradition und Zukunftsorientierung auf sympathische Art und Weise

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51109 Köln
Tel. 0221 8904399

Schießbrillen für Sportschützen

 

Das Beste aus zwei Welten !

Stephan Schöggl, selbständiger Augenoptikermeister in Köln Merheim, BDMP Mitglied, Sportschütze, Schießleiter, Schießbrillenspezialist und seit 2012 Kooperations-Partner des BDMP.

Hier vereint sich in idealer Weise Beruf, Sport und Hobby. Stephan Schöggl ist spezialisierter Augenoptiker für Augenglasbestimmung und Sportschütze.
Ausschnitt aus dem Interview mit BDMP:

BDMP: Welche Chancen und Grenzen gibt es?
S.Schöggl: Eine ruhige Hand und ein gutes Auge braucht der Sportschütze. Von allen Sportarten werden beim Schieß-Sport die höchsten Anforderungen an das Auge gestellt. Einen hohen Anteil am Erfolg eines Schützen hat das Sehen. Infolge der immer besser werdenden Resultate, bedingt durch bessere Ausrüstung und Ausbildung, ist die Zielscheibe ständig verkleinert worden. Der Schütze muss auf große Entfernungen sehr kleine Objekte scharf erkennen und während des Wettkampfes das Bild immer gleich gut wahrnehmen. Kleine Sehfehler, die im normalen Leben unbemerkt bleiben, wirken sich beim Schießen bereits negativ aus. So werden an das Auge und auch an die Brille außerordentlich hohe Anforderungen gestellt. Der Schütze braucht für seine Sehbedürfnisse eine Schießbrille. Die Schießbrille ist nicht nur eine Spezialbrille, sie erfordert auch eine individuelle Brillenglasbestimmung. Da ich mich intensiv mit dem Schießsport beschäftige, kann ich die Sehprobleme des Schützen erkennen und das richtige Brillenglas verordnen. „Das Beste aus zwei Welten!“

BDMP: Worin unterscheidet sich nun die „Schießbrille“ von einer normalen Brille?
S.Schöggl: Dadurch, dass das Glas vor dem zielenden Auge der Blickrichtung des Schützen beim Zielen in jeder Stellung angepasst werden kann. Ob Gewehr- oder Pistolenschütze, ob er kniend, stehend oder liegend schiesst, wird der Schütze, bedingt durch die schräge Kopfhaltung, nie senkrecht durch die Mitte des Glases sehen. Entweder stört der Rand der Brille
direkt beim Zielen, oder er sieht knapp vorbei.
Ein Brillenglas aber bildet nur im Mittelpunkt exakt ab. In den Randzonen treten Abbildungsfehler auf, die das präzise Sehen beeinträchtigen. So z.B. Farbsäume oder die prismatische Ablenkung, die beim Schiessen besonders lästig ist. Eine Schießbrille muss hauptsächlich allen nachfolgend aufgeführten Anforderungen gerecht werden: Sie muss geeignet sein für das Gewehr-, Pistole- und Bogenschießen, für Rechts- und Linksschützen, sowie für alle Anschlagsarten.
Jeder Schütze nimmt für jeden Anschlag, ob stehend, liegend oder kniend, eine andere Kopf- und Körperhaltung ein. Er muss für jede dieser Anschlagsarten das Schießbrillenglas neu justieren können, d.h. das Glas vor dem zielenden Auge mit seinem optischen Mittelpunkt genau vor die Pupille bringen. Mit Hilfe der Schießbrille muss erreicht werden, dass die Netzhautgrube im Auge – das ist der Punkt der schärfsten Abbildung – dann die Pupillenmitte, danach der optische Mittelpunkt des korrigierenden Glases, weiter die Visierung und endlich das Ziel auf einer Achse liegen. Nur wenn das Glas richtig zentriert zwischen Auge und Ziel gebracht werden kann, ist gewährleistet, dass der Schütze keine Treffpunktverlagerung oder Abbildungsfehler des Glases in Kauf nehmen muss.

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Ihr kompetenter Ansprechpartner:
Augenoptikermeister Stephan Schöggl